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Ideen

Jede Idee ist eine dumme Idee. Sie ist eine Treppenstufe die einen ein Stück weiter und höher befördert, doch wo soll diese Treppe eigentlich hinführen? Wirds da oben nicht immer kälter? und ist es der Ausblick wert, wenn die Gefahr besteht wieder runterzufallen? Und endet die Treppe irgendwann? Und was solle einen da erwarten?

 

Jede Idee ist eine dumme Idee. Jede Idee wird überholt von einer neuen besseren und auch die wird wieder überholt von einer besseren, sodass es nie eine gute Idee gibt, da jede von einer besseren überholt werden kann. Wobei sich dann die Frage stellt, ob die Ideen wirklich besser sind, wenn doch keine wirklich gut sein kann.

 

Jede Idee ist eine dumme Idee. Wenn man von Punkt C auf Punkt A schaut, fragt man sich, warum man zu Punkt B eigentlich gegangen ist und nicht gleich zu Punkt C und von Punkt D könnte man sich wieder fragen warum man über Punkt C gegangen ist. Warum hatte man die Idee dazu gehabt? War doch Quatsch.

 

Jede Idee ist eine dumme Idee. Sie lebt nur in einem Moment an einem bestimmten Ort und kann nur da wirken, wenn auch nicht unbedingt positiv.

10.10.09 23:02


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Über die Wahrheit

Lange Zeit lang galt frischer Käse als etwas edles. Man trachtete danach, dass der Käse hart und goldfarben war. Nur das Gesocks auf den Straßen fraß vergammelten, matschigen, schimmligen Käse. Doch mit der Zeit entdeckte man immer wieder große Löcher im Käse und auf Dauer war der Geschmack eher fad.

Als dann eines Tages mal alle Vorräte vom Käse aufgebraucht waren, griff ein ehrenwerter Mann zu einem verschimmelten Käse. Er war offen gegenüber neuem und spielte oft ein Spiel. Und als er dann diesen alten, schimmligen Käse aß, wurde ihm doch klar, dass der goldige nicht das beste war. Er verstand den Geschmack zu schätzen und war vom Schimmelkäse überzeugt.

Von nun an, sollte jeder in den Genuss kommen. Und alle Welt aß Schimmelkäse genauso wie frischen goldenen Käse.

 

 

Wahrheit ist wie Käse. Auf den ersten Blick golden glänzend, doch bei genauerer Betrachtung findet man einige Löcher und lässt man das ganze liegen und schimmeln schmeckts eigentlich auch ganz gut.

10.10.09 22:46


Die Antwort auf alle Fragen!?!

kleine Kurzgeschichte

Es waren mal 4 Menschen die standen im Kreise. In der Mitte lag etwas, wovon keiner wusste was es war. Zur besseren Vorstellung können wir sagen, es war ein Stein. Die 4 Menschen stritten nun, wie sie es benennen sollen. Alle starrten aus ihrer Perspektive auf den Stein und suchten nach einem Namen. Einer war für Rundikus, weil der Stein so eine runde Form hatte. Ein anderer war für Vielfaltikus, weil er erkannte, dass der Stein unterschiedlich beschaffen war. Der Dritte sagte, es solle Buntikus heißten, weil der Stein unterschiedliche Farben hatte. Und der Letzte meinte, es solle doch Raukus heißen, weil der Stein sich so rau anfühte.
Unbeieindruckt von den Argumenten der anderen stritt jeder für seine Bezeichnung und gab dem anderen mal in gewisser Weise recht, aber nie soweit, als dass er mit dem Namen der anderen zufrieden gestellt werden hätte können. Und so untersuchten sie weiter den Stein, um weitere Indizien zu finden, die ihrer Bezeichnung Recht geben. Durch das so erlangte Wissen über den Stein wuchsen sie immer mehr in der Höhe und voneinander weg, so dass sie ihre Argumente schon durch die Wolken zurufen mussten. Auch der Stein gelang so in immer entferntere Distanz der vier Betrachter. So nahmen sie sie Lupe, Fernrohr, Mikroskop, Teleskop zur Hand um ihr Objekt aus dieser Ferne sogar noch genauer untersuchen zu können. Durch diese Vorraussetzung kamen sie zu neuen Bezeichnungen wie: buntgezackter Rundikus mit der Rauheit der Fichtenrinde oder ungeschliffener farbiger Vielfaltikus mit der Form einer Muschel. Doch dies waren keine wirklichen Kompromisse und jeder beharrte weiter auf sein eigenes Bild des Steins. So stritten sie weiter, wobei sie immer vertiefter in ihre Vergrößerungsgeräte schauten und kaum noch richitgen Augenkontakt zu einander hatten. Was auch ohnehin schwierig war, da sie schon so weit auseinander gewachsen waren, dass sie sich gegenseitig fast selbst nur noch durch das Teleskop sahen. Dies hätte so weitergehen können und im Prinzip änderte sich daran auch nichts, aber jeder entschloss sich die Meinung weiterer Menschen einzuholen. So holten sie sich Leute, die sich den Stein anschauen sollten und sagen sollten, wie er denn heißen soll. Diese Leute kamen durchaus noch zu neuen Bezeichnungen, was die ganze Sache noch komplizierter machte. So entschlossen die vier sich - jeder für sich - die neuen Leute aus ihrer Perspektive auf den Stein schauen zu lassen und sie rückten dafür ein Schritt nach hinten. Und nahmen diese Leute den Stein beim 1. Mal aus der Perspektive derjenigen wahr, die hinter ihnen waren, so stimmten sie deren Meinung zu und schlossen sich derjeweiligen Partei an.
Aus der Erkenntnis tauschten die Leute auch untereinander mal die Perspektiven, entschieden sich aber meistens doch bei ihrer Bezeichnung zu bleiben, weil ihre Bezeichnung war aus ihrem 1. Eindruck geprägt und der ist durch die Perspektive gegeben. Nur wenige entschieden sich um, was durch diverse Umstände zu begründen ist.
Am Ende hat jedoch keine Partei alle überzeugen können und wenn Mehrheiten auf einer Seite entstanden, so kann man dies Zufall oder Umstände nennen, die dafür verantwortlich sind.
Und neben der Frage, ob es überhaupt eine richtige, optimale Bezeichnung für den Stein geben kann, stellt sich die Frage ob dies denn überhaupt notwendig ist. Ob sich denn überhaupt etwas dadurch ändert.
Doch dies können nur Leute fragen, die außen stehen und sich damit nicht befasst haben oder die schon soweit darüber hinaus sind, dass sie ebenfalls auf die Frage kommen.
Jetzt könnte diese Frage wieder zum Stein werden und 4 Leute stellen sich im Kreis drumherum und diskutieren, wie diese Frage und ob und überhaupt zu beantworten ist. Dabei kommen diese 4 Menschen wieder aus unterschiedlichen Richtungen und schauen aus unterschiedlicher Perpektive auf die Frage.
Was dabei raus kommt ist offensichtlich und man kann auf den Schluss kommen, dass es keinen Sinn macht sich den Kopf über Fragestellungen zu zerbrechen, doch auch dies ist nur ein Ergebnis, nur eine Antwort auf eine Frage auf die es 4 oder mehr geben kann. Und ob diese Antwort denn die richtige ist, darum gilt es den Kopf zu zerbrechen, was auch nur derjenige für richtig halten kann, der dieser Antwort nicht glauben mag. Und glaubt man doch der Antwort, so muss man ebenfalls den Kopf schütteln, da diese Antwort ebenfalls ein Ergebnis des Kopf zerbrechens ist, welches nach dem Inhalt der Antwort unsinnig ist, da dabei keine richtige Antwort heraus kommen kann, was heißt, dass diese Antwort ebenfalls nicht richtig sein kann.
Aber warum sollte ich mich zu etwas entscheiden, was ich von vornherein für falsch und sinnlos erachte? Ich handle immer danach, dass ich denke, dass es Richtig ist. So könnte es sich ja hier um eine Ausnahme halten. Und jetzt wo ich das Wort Ausnahme einmal ausgesprochen habe, kann man anfangen sich den Kopf zu zerbrechen, ob es nur eine oder vielleicht mehrere Ausnahmen gibt. Oder war dies die eine Ausnahme, dass es Ausnahmen gibt?
Aber wenn ich jetzt anfange mir darüber wieder Fragen zu stellen, dann mach ich noch vielmehr falsch, wenn ich denn die nicht bewiesene These für richtig halten will.

Allerdings ist die These nicht irgendeine These, sondern eine Antwort auf die Frage aller Fragen, warum sich die Welt dreht. Frage ich also: Wie ist das Universum entstanden? So bietet mir die These die Antwort, dass es darauf keine richtige Antwort geben kann, wenn es denn richtige Antworten gibt, diese ausgenommen?!?

Unser ganzes Leben ist auf diesem Prinzip aufgebaut, dass sich Leute Fragen gestellt und Antworten gefunden haben. Es ist nicht vorstellbar, die Meinung zu übernehmen, dass alles was wir erdacht haben falsch ist, noch das alles richtig sein kann. Darauf folgt der Schluss, dass manche Dinge richtig und manche falsch sein müssen und so können wir auch in Zukunft über alles streiten und diskutieren, weil jeder meint über etwas, über dass man nicht recht haben kann, recht zu haben.
Stimmt's oder habe ich Recht?
27.6.09 01:08


Der SINN und LEBEN

Viele haben schon ihre eigenen Ansichten und Wörter darüber verloren und mir kam letztens auch so ein toller Einfall:


LEBEN ist Irrtümern hinterherlaufen und SINN ist dies zu erkennen und zu beenden.

Das heißt SINN ist die völlige Selbstaufgabe, die Bescheidenheit in höchstem Maße, der Verzicht auf alles und Loslassen vom Leben und der Sprung ins Ungewisse. Wir werden sowieso dazu gezwungen, warum gestehen wir es uns nicht selbst ein und machen selber Schluss mit uns? Für mich ist das der Sinn die Lebenssucht des Gehirns zu beenden.
25.6.09 10:52


Eine Wurzel aus 3

Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, man sollte sich immer die Frage stellen:
Welche Frage stelle ich mir nicht?

Daraus ergab sich dann folgende Überlegung:
Wenn ich mir immer die Frage stelle, welche Frage ich mir nicht stelle, dann stelle ich mir immer nur eine Frage, eben welche ich mir nicht stelle. Man stelle sich vor, ich stelle mir eine andere Frage, so kann ich bei der Frage nicht bleiben, weil ich mir die Frage schon wieder stellen muss, welche Frage ich mir nicht stelle, sodass es gar nicht nötig wäre danach zu fragen, da eine andere Frage diese Frage wohl möglich in Frage stellen würde. So wäre es sinnlos andere Fragen zu stellen, weil diese wiederum fraglich wären, sodass ich im Endeffekt mir nur die Frage stelle, welche Frage ich mir nicht stelle, wobei ja dann auch diese Frage fraglich ist, weil sie eben auch nur eine Frage ist und andere Fragen diese Frage in Frage stellen könnten, wie zum Beispiel die Frage: Macht es Sinn sich Fragen zu stellen? Wobei dann diese Frage wieder fraglich ist, bzw. sich selber in Frage stellt.
Dadurch komme ich zum Schluss, dass man nie aufhören wird zu fragen, da es nie eine endgültige Antwort gibt, wobei dieser Schluss aus sich selbst heraus fraglich ist und sich dadurch wieder bestätigt.
Umso fraglicher dieser Schluss ist, umso mehr bestätigt er sich.

Irrational.


Nebenher: Das Wort Gedankenkreisspiel ist eine Wortneuschöpfung von mir. Googlet das Wort und ihr werdet es nur auf meinem Blog finden.
16.6.09 22:15


Warum? Teil3

Guten Tag Tim. Schön, dass du hier im Jenseits ein wenig Zeit für uns gefunden hast. Die Leute da unten auf der Erde fragen sich alle, warum du das getan hast. Kannst du dir das vorstellen?

 

Ja, die Menschen sind doch alle bescheuert. Im Laufe der Evolution begann der Mensch immer mehr zu denken und meint von sich doch immer schlauer geworden zu sein. Ja, wir sind ja schon soo schlau, dass wir uns als höhere Intelligenz auf der Erde bezeichnen und gerade so schlau sind uns nicht mehr fragen zu müssen, warum man gerade ne Toblerone ins Keramikbecken abgeseilt hat aber uns dann doch noch solche fragen stellen, wie warum ich das gemacht habe und viel schlimmer noch ist, dass wir auf so dämliche Antworten kommen.

 

Kannst du uns beantworten warum?

 

Ja, also das ist das gleiche wie mit dem bereits angesprochenen täglichen Geschäft. Man hat einen Input und so muss auch ein Output da sein. Actio=Reactio. Es muss Hass und Verachtung gegen einen gerichtet werden, damit dies auch wieder rauskommt. Killerspiele, Filme, Internet sind auch ein Input aber ein eher positiver. Und das wird leider nicht verstanden. Ich erläutere es, nachdem ich nochmal aushole: Was der gefährliche Input ist, sind eben Menschen und wie sie sich gegenüber anderen verhalten. Und die Gesellschaft mit ihren Idealen. Vor allem die der Frauen in Kombination mit dem männlichen Trieb. Frauen wollen nunmal Typen die mächtig sind, stark, die die Welt in der Hand haben. Das ist aus evolutionstechnischen Gründen schon immer so gewesen und wird auch so bleiben. Nun sind wir ein Klassenverband und einer wird ausgegrenzt, weil er kleiner, schwächer erscheint oder nicht in das Klassenbild so recht reinpasst. Das sehen wir auch bei Tieren so, wer zu schwach ist, der wird dann von seinen Brüdern gefressen. Viel intelligenter sind wir auch nicht und bei uns wird er nicht nur ausgegrenzt, sondern fertiggemacht. Unbewusst will man ihn soweit fertig machen, dass er sich denn selbst umbringt, damit man seine Visage nicht mehr sehen muss. Dann wären alle happy. Und die Mädchen stehen nunmal nicht auf der Seite der Schwachen und der Opfer, sondern der starken Mobber (evolutionsbedingt). Was letztlich dazu führt, dass wir eine Gesellschaft voller starker aber asozialer Menschen werden. Das in sich gekehrte Wesen wird zum Einzelgänger und überlegt Auswege aus seiner Situation. Er wird damit nicht fertig. Der Input ist unglaublich hoch und es gibt keinen Output. Fast keinen. Denn zum einen kann man sich in Phantasiewelten stürzen und sich vorstellen auch mal stark und mächtig zu sein und die Menschen, die einem nicht freundlich sind zu Hackfleisch verarbeiten So haben wir einen Output indem Gewalt- und Machtfantasien reifen. Allerdings reicht es nicht. So kann er sich noch in virtuelle Welten stürzen. Hier wird man aufgenommen und nicht ausgelacht, akzeptiert und nicht ausgestoßen. Hier kann man in Spielen auch mal der Starke sein, wenn man was trainiert, wie in einem Sport. Nur hier fehlt der nahe Menschenkontakt und Anonymität ist bewährt, sodass man hier lediglich an seiner Leistung und nicht an seinem äußeren Erscheinungsbild gemessen wird. Ein weiteres sind Filme in denen man sich mit dem Helden identifizieren darf und sich gut fühlt und so auch positiven Input bekommt. Allerdings sind das auch nur Fantasien und Virtuelle Welten und im echten Leben ist man immernoch der Versager. Das macht einen depressiv und der Hass, der über all die Jahre sich angesammelt hat und eher schlecht als recht verarbeitet wurde, ist immernoch präsent. Entweder man hat das Glück wie ich und man kommt an ne Waffe und kann in der wahren Welt Macht und Stärke spüren und wer sein, auch wenn dies wohl kaum wer nachvollziehen kann. Oder man versucht weiter damit zu leben und dann schnappt man sich irgendwann ein kleines Kind und vergewaltigt es und man kann hier mal Macht beweisen. Das muss einfach geschehen. Dieses Mobbing macht einen krank und menschenverachtend. Es ist einem egal wer. Sie alle haben es verdient zu sterben. Und wenn man keine Waffe hat, die einem Macht gibt, dann sucht man sich noch viel schwächere um selbst wieder mächtig zu erscheinen.

 

Sie finden, jetzt wo sie hier sind, dass sie immernoch das richtige getan haben?

 

Absolut, ich hätte gerne noch viel mehr Menschen mitgenommen und ich hoffe es werden noch viele Folgen, die es mir gleichtun. Das solche Menschen weiterleben ist doch eine Schande.

 

Findest du, dass das die einzige Lösung ist? Was könnte man sonst denn noch tun?

 

Also ich finde die Klassen sollten gemacht werden, nach den Schülern. Das kostet auch keinen Psychologen, noch Verbote. Es sollte einfach nur ausgewählt werden, wer zusammenkommt. Und zwar sollten die Schüler, jeder etwas über sich schreiben und ein Lehrer guckt dann, dass etwaige Außenseiter zusammen in eine Klasse kommen, so dass sie unter sich eine Freundschaft haben mit ihrer Akzeptanz und nicht alleine gegen Rest dastehen. Noch besser wäre vielleicht aber auch eine tolerante Erziehung.

 

Danke für das Gespräch.

13.3.09 14:33


Gedankenkreisspiel 3/1/4

Nun es ist ja, dass es keine Wahrheit gibt, kein richtig oder falsch. Jeder kann in seinem Kopf Recht haben. In seinem eigenen System meint man zu wissen, was richtig und was falsch ist, aber begegnet man anderen mit seinen Ansichten, können diese es anders sehen und man scheint doch nicht so einfach recht zu haben. Zumindest bei anderen kann man falsch landen. Also könnte man sagen, es gibt kein allgemeingültiges RICHTIG, da jeder die Dinge aus einer anderen Perpektive betrachtet. Aber kann dann die allgemeine Behauptung stimmen, dass es kein richtig gibt? Denn dies würden andere ja wieder anders sehen. Aber wenn andere dies wiederum anders sehen, dann beweist es ja genau diese Behauptung. Im Grunde genommen widerspricht sich die Behauptung in sich. ... wieder eine Runde mehr im Karussell ...
1.10.08 18:01


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