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Gedankenkreisspiel 2

Klingt als wäre ich unkreativ beim Benennen meiner Einträge aber für mich dreht sich alles im Kreis bzw alles veräuft im Kreis oder zumindest Anfang und Ende sind gleich. Jedenfalls kam mir wieder eine Idee die es ausdrückt wie ich mich im Kreis drehe, oder die Welt für mich:

 Also geht man davon aus, dass es keinen freien Willen gibt und jede Handlung vorbestimmt sein kann, also alles so geschieht und nicht anders geschehen könnte. Dann könnte man die Zukunft vorrausberechnen. Theoretisch zumindest. Gut würden wir das machen und es uns sagen wen wir heiraten und wann wir sterben, würde unser Gehirn versuchen andere Wege zu gehen oder sich zumindest wegen dieses Wissens schon anders verhalten. Nun da jetzt also die Zukunft anders ablaufen würde, würde die Maschine auch etwas anderes vorrausberechnen. Dies wäre allerdings dann eine Endlosschleife die bereits damit beginnt, dass man dieses Gerät entwickelt. Es wäre total nutzlos, es würde sich selbst zerstören, sich selbst die Funktion nehmen. Denn das Gerät würde keine Zukunft berechnen können, da keine Zukunft existieren könnte, wenn man von ihr wüsste und da das Gerät das weiß ließe sich keine Zukunft berechnen. Man wäre also wieder da wo man vorher war. Man weiß nichts, denn das Gerät würde nicht funktionieren können. Also ist die Idee schon von so einem Gerät undurchdacht und muss verworfen werden. Ich bin im Kreis gelaufen.

 

30.7.08 23:31


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Aus der Sucht (2 Gedanken)²

Die Ableitung

 

Ich will weglaufen

doch finde keinen Weg

Ich will raus hier

doch finde keine Tür

Ich will verschwinden

doch das kann ich nicht

Ich muss mein Gefängnis verschlingen, um frei zu sein.

Doch eigentlich habe ich dies längst getan

nur besteht es weiter in mir.

Ein Gedanke sitzt in ihm fest.

Er haust dort schon länger.

Er hat sich vor langer Zeit einmal dort hingesetzt und es sich gemütlich gemacht.

Einst war dieser Ort eine grüne Wiese unter weitem Himmel

doch als ich erkannte, dass mein Gedanke bereits mit dem Boden verwurzelt war, verschlang ich mein Gefängnis und die Wurzeln verschwanden, ebenso wie der weite Himmel und die grüne Wiese.

Nun lebt mein Gedanke in einem Gefängnis.

Und mein Gedanke findet keinen Weg, keine Tür, kann nicht verschwinden.

Wie befreit er sich und somit mich aus dem Gefängnis

Er muss es wieder verschlingen.

Nun ist ein Teil des Gedanken im Gefängnis gefangen, sowie dieser Teil im Gedanken gefangen und dieser in mir gefangen ist.

Und es wird immer weiter verschlungen und das eigentliche Gefängnis befindet sich immer tiefer in mir.

Ein immer kleinerer Teil von mir ist gefangen, sodass das Gefängnis langsam transparent wird und ich wieder eine grüne Wiese unter weitem Himmel sehe.

f(x)=x² => f'(x)=2x => f''(x)=2 => f'''(x)=0

 

 

Die Formatierung

 

Einseitiges Leben

Abwechslungsarmes Leben

Befriedigendes Leben

Immer das Gleiche

 

Aber was erwartest du auf so einer kleinen Insel.

Wenn du immer nur nahezu im Kreis laufen kannst.

Ich weiß, dass du nicht fortschwimmen kanst.

Also vergrößere dein Land,

schaffe mehr Platz.

Erweitere deine Grenze und treibe das viele Wasser um dich rum zurück.

Errichte Dämme,

Lass dir das Land anspülen und das Wasser verdunsten

Erschließe Gegenden die du einst kanntest oder völlig neue.

Du fürchtest nun zu verpassen, was im Inneren deiner Insel geschieht,

doch soll dies keine Rolle mehr spielen

denn das neue Land wird schon bald Früchte tragen und da solltest du da sein, sie zu ernten.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, was du sonst verpasst.

28.4.08 16:10


Gedankenkreisspiel

Dies kam mir gestern Nacht in den Kopf, kann sein, dass die Leserführung nicht so toll ist ^^, ist einfach nur runtergeschrieben, aber ich finde es doch recht unterhaltsam.

Gedanken kommen und gehen
und wir haben die Macht sie schriftlich festzuhalten
man könnte all seine Gedanken immer sofort niederschreiben
was jedoch für sich schon Zeit dauert
und wozu
um sie nochmal zu lesen
leben wir dann nicht in der Vergangenheit?
wir versuchen unsere alten gedanken noch einmal abzufragen
vielleicht finden wir sie mittlerweile lächerlich,
und doch interessant,
aber die Zeit sich damit zu beschäftigen hätte man auch mit neuen Gedanken nutzen können, warum sollte man in solchen Erinnerungen planen.
Wird das Gehrin nicht selber wissen, was wichtige Erinnerungen sind und nur diese speichern?
Oder kann man wirklich von einem Speicherplatz reden,
dass die Festplatte voll ist und es daher Sinn macht Gedanken nieder zu schreiben?

Aber wenn wir uns immer weiter entwickeln, wird jeder Gedanke irgendwann überholt, Es war auch mein Gedanke gerade, der mich dazu führte dies aufzuschreiben.
Ich habe gerade den Gedanken aufgeschrieben, der besagt, es sei sinnlos Gedanken aufzuschreiben, aber warum hab ich dann den Gedanken aufgeschrieben?
Also ich habe den Gedanken, dass es sinnlos ist Gedanken aufzuschreiben und schreibe aber diesen auf, was ist das dann? Dann muss der Gedanke doch falsch sein, sonst hätte das Gehirn sich nicht entschieden ihn aufzuschreiben. Aber wenn der Gedanke falsch ist, warum sollte er denn dann aufgeschrieben werden? Ist der Gedanke jetzt schon überholt und hat sich somit wieder bewiesen, dass es sinnlos ist Gedanken aufzuschreiben?

Aber allein die Tatsache, dass man sich mit diesem Gedankenspiel so herrlich im Kreis drehen kann, war es doch wert aufzuschreiben.

21.4.08 15:27


Modell einer völlig von Mensch automatisierten Erde

Zunächst einmal, warum ich das Projekt Visions nenne. Nicht weil ich unheimlich gerne Angliszismen benutze, sondern, weil das deutsche Wort Visionen zu sehr mit prophetischen Träumen assoziiert wird, während hingegen Visions eher nach Zukunft und Vorstellungen klingt, so finde ich.

 

Also worum gehts.

Das neue Projekt befasst sich mit einer Welt, die das endgültige Resultat des menschlichen Strebens darstellen soll.

Es ist ein Modell, eine Art Kunst, eine Ergebnis einer Entwicklung. Es ist das, was ich unter der dichterischen Wahrheit verstehe. Einfach gesagt, es ist eine Fiktion.

 

 Also es geht um eine Welt die durchweg vom Mensch gesteuert wird. Eine Welt die der Mensch komplett unter Kontrolle hat und die nach seinem Wissen perfektioniert ist.

Um näher auf die Welt einzugehen bedarf es ein paar Zeichnugen und weiterer Überlegungen, diese werden folgen...

19.3.08 16:45


Der Lebensweg aller

Das Leben ähnelt einem Baseballspiel

Es ist in Leveln, Ebenen unterteilt

Willst du Vollkommenheit erlangen, dann führt dein Weg einmal im Kreis

Du bist dort, wo du vorher warst, nur den Weg reicher

Doch für diesen Weg hast du nicht ewig Zeit

und meistens musst du schon auf der ersten Base stehen bleiben

Nur mit hoher Konzentration, einem starken Willen, Mut und Glück kannst du einen Home Run schaffen

Ist deine Zeit vorbei und du stehst auf keinem Feld, du hast den Level nicht vollendet, die Ebene nicht erreicht

dann war alles umsonst

Nochmal schlagen kannst du nicht

Hast du es nur zur 2. Base geschafft wirst du dort vielleicht ewig bleiben

Also entscheide dich

Schlag den Ball und gib alles, mach den Home Run

Oder schlag ihn nicht und du bist im grunde genommen genauso weit, nur weißt du es nicht

Schlägst du aber den Ball, so kannst du was erreichen,

beim Home Run die Vollkommenheit

Schaffst du diesen nicht, dann rette dich rechtzeitig auf eine Base

Schaffst du das auch nicht, wäre es besser gewesen du wärest erst gar nicht losgelaufen.

Nicht immer hast du eine 2. Chance den Ball zu schlagen,

also warte auf den richtigen Augenblick und versuch den Home Run,

alles andere ist nicht viel Wert

 

An diesem Modell kann ich alles erlebte fest machen. Vielleicht ist dieser Gedanke an so ein Modell dumm, vielleicht aber auch klug. Ich habe vieler solcher Gedanken und mit diesem Modell hab sie vereint. Vielleicht war dies ein persönlicher Home Run, aber vielleicht hab ich auch nur ein Level vollendet und speichere dies hiermit gerade ab. Mir kommt das Ergebnis weise vor, weil all meine Erfahrungen sich dahinter verbirgen. Vielleicht finde ich es morgen schon wieder dumm, wenn ich es bis zur nächsten Base geschafft habe. Doch in diesem Moment glaube ich an mein Modell, auch wenn es morgen wieder überholt sein kann. Es ist für mich, für diesen Augenblick, ein Ergebnis meiner Erfahrungen und es ist für alle die diesen Augenblick mit mir teilen wollen, weil sie vielleicht selbst schonmal hier waren, vielleicht aber auch nicht. Nicht jeder setzt zum gleichen Schlag an und läuft die gleichen Level ab, auch wenn das Prinzip immer gleich ist. Nur nicht jeder beleuchtet seine Lebens- und Denkweise. Ich beschäftige mich für mein Teil damit. Und ich hoffe, dass ich bevor meine Zeit zu Ende ist, es schaffe einmal rumgelaufen zu sein, wenn das ganze Modell denn richtig sein sollte und davon geh ich im Moment aus.

3.2.08 22:03


Meine Neue Seelenlandschaft

In letzter Zeit hab ich viel vor allem innerlich erlebt und erfahren und hab mir meine Seelenlandschaft zurecht gelegt. Warum der Name Seelenlandschaft? Ich weiß auch nicht, ich finde es ist ein schöner Name dafür. Man könnte es auch inneres Selbstbildnis nennen. Jedenfalls kann ich mich kaum besser beschreiben, als durch dieses Bild.

 


24.11.07 20:21


Über die Weisheit

Der Weise, so ist er denn weis

spricht so wie der Dumme

würde man anders sprechen, so hat man noch keine vollkommene Weisheit erlangt

Und man steht noch auf dem Berg, auf den man gestiegen

Der Weise jedoch ist wieder unten auf der Ebene mit dem Dummen.

Denn die Weisheit liegt nicht oben auf dem Berg, sondern eben dahinter.

Oben wird man sie nie finden,

Einzig und allein, wenn man es schafft sich auch wieder runterzubegeben auf die Ebene mit dem Dummen.

Indem du den Berg hochkletterst, gewinnst du Erfahrung, aber nur wenn du eben diesen Weg auch wieder nach unten beschreiten kannst, dann bist du weise und weißt mit deiner Erfahrung umzugehen.

Die Weisheit liegt im vollendeten Weg, und da ist der Ausgangspunkt auch wieder der Zielpunkt, jedoch bist du um den Weg reicher, den du gegangen.

20.10.07 14:57


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